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Zum Ende der Seite springen Aktuelle 3D-Monitore: Nur 10 Prozent der Helligkeit kommen an
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BxBender BxBender ist männlich
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Dabei seit: 28.10.2006
Beiträge: 4.149

Aktuelle 3D-Monitore: Nur 10 Prozent der Helligkeit kommen an Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

[float=right]http://www.heise.de/imgs/18/4/9/4/9/9/6/c0a4dfca1da64317.jpeg[
/float]Dass man bei 3D-Monitoren mit Helligkeitsverlusten leben muss, ist landläufig bekannt – wie groß diese Verluste wirklich sind, zeigt ein c't-Vergleichstest mit vier Monitoren und der Nvidia-Shutterbrille 3D Vision (c't 07/10, ab Montag im Handel). Bei der Shuttertechnik zeigt der Monitor die für rechtes und linkes Auge bestimmten Bilder abwechselnd an, die Brille verdunkelt synchron dazu jeweils ein Brillenglas. Dies geht so schnell, dass das Gehirn die beiden unterschiedlichen Stereobilder als ein räumliches Bild wahrnimmt. Aktuelle 3D-Monitore und die angekündigten 3D-Fernseher "shuttern" mit 120 Hertz, also 60 Hertz pro Auge. Das reicht, um die abwechselnde Verdunklung der Brillengläser nicht (oder kaum) als Flimmern wahrzunehmen.

Dadurch geht die Hälfte der Helligkeit des Monitors verloren – schließlich ist ein Auge stets verdunkelt. Im c't-Testlabor stellte sich allerdings heraus, dass die Shutterbrillen nicht für die bei 120 Hertz theoretisch möglichen 8,3 Millisekunden lang öffnet, sondern nur rund drei Millisekunden lang. Dadurch kommt natürlich weit weniger Licht im Auge an. Konkret bedeutet das: Ein Monitor, der ein Weißbild mit einer Helligkeit von mehr als 200 Candela pro Quadratzentimeter darstellt, liefert im 3D-Betrieb mit aufgesetzter Shutterbrille pro Auge nur noch rund 16 Candela. Keines der getesteten Geräte – Samsung 2233RZ, ViewSonic VX2265wm, Acer GD245HQ und Asus PG276H – lieferte im 3D-Modus mehr als zehn Prozent seiner 2D-Helligkeit.

Der Grund für die heftigen Helligkeitseinbußen liegen in der Natur der LCD-Technik: Ein Bildwechsel dauert stets einige Millisekunden, zudem werden die Bildpunkte wie bei analogen Röhrenmonitoren zeilenweise von oben nach unten angesteuert, ein Durchlauf dauerte bei den Testgeräten rund 5 Millisekunden. Die Shutterbrille kann nur in der Zeit öffnen, in der der Monitor einen Großteil des Bildaufbaus abgeschlossen, aber noch nicht mit dem Aufbau des neuen Bildes begonnen hat.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/A...-an-953932.html

Kommentar:
Da die derzeitige 3D-Technik noch unter Kinderkrankheiten zu leiden hat (geringere Leuchtkraft, erhöhte Grafiklast, Brille, Mehrkosten, u.a.), sollte man sich so einen Monitor evtl. nur für den Fall zulegen, dass man kombiniert mit einer sehr leistungsstarken Grafikkarte über die 60 FPS-Limitierung hinweg mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde zocken möchte.
Denn dieses Feature bewirkt ebenso wie die 100Hz-Technik bei den normalen TV-Bildschirmen weichere Übergänge von Bild zu Bild bei schnellen Action-Szenen.
Bisher war es ja so, dass man im Spiel keine Bewegungsunschärfe aktivieren brauchte, da die langsamen Monitore eh schon genug geruckelt und geschliert haben.
Somit würde sich das Bild klar ruhiger anfühlen, aber dazu muss wie gesagt eine sehr potente Grafikkarte vorhanden sein. Bei neuen Spieletiteln höchstwahrscheinlich sogar derer gleich besser zwei davon. Und wer hat schon jedes Jahr Geld für 2 neue Grafikkarten übrig?



Rechner: Intel Q9400 2,66@3,51Ghz auf ASUS P5Q P45 FSB333@437Mhz, TakeMS 2x2GB RAM 800@875Mhz, ATI Radeon 4870 1GB 750/900@800/1050Mhz, BenQ X2200WS 2ms 22" TFT
Online-Games: Team Fortress 2, Demigod, Left 4 Dead 1 + 2, Battlefield 2, Quake Wars.
16.03.2010 13:00 BxBender ist online E-Mail an BxBender senden Homepage von BxBender Beiträge von BxBender suchen Nehmen Sie BxBender in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie BxBender in Ihre Kontaktliste ein

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Was man vielleicht noch erwähnen sollte:
120-Hertz-LCDs benötigen für die verdoppelte Anzahl an Bildern eine Grafikkarte mit Duallink-DVI-D-Unterstützung.
Achtet darauf, das dem Bildschirm ein entsprechender Duallink-DVI-Kabel schon beiliegt.
Treiberseitig unterstützt nvidia bereits solche Monitore, ATI bietet einen Schalter für 120 Bilder pro Sekunde erst ab dem gerade erschienenden Catalyst 10.3.
Die Nutzung eines solchen Bildschirms bringt vor allem bei langsameren Bildbewegungen etwas gegenüber einem alten Modell.
Zumindest bei schnellen Bewegungen ist man mit einem Röhrenmonitor aber immer noch besser bedient, sofern man auf die anderen Vorzüge eines LCD verzichten kann.


Rechner: Intel Q9400 2,66@3,51Ghz auf ASUS P5Q P45 FSB333@437Mhz, TakeMS 2x2GB RAM 800@875Mhz, ATI Radeon 4870 1GB 750/900@800/1050Mhz, BenQ X2200WS 2ms 22" TFT
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